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Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I

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Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I

Herzlich Willkommen!

Der Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I setzt sich für die Interessen der Studierenden der Sozialwissenschaften und historischen Kulturwissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ein. Einen Überblick darüber, was wir machen und wie wir dir helfen können, findest du auf den folgenden Seiten.


Kürzungsprotest auf dem Uniplatz:
KAHLSCHLAG VERHINDERN, FAKULTÄTEN RETTEN!

Am Mittwoch, den 2. Juni 2021, werden wir vor der (online-)Senatssitzung von 12:00 bis 13:30 Uhr auf dem Universitätsplatz zusammen kommen und den Widerstand aller Mitglieder der MLU deutlich machen! Bei den Kürzungsprotesten 2013 bis 2015 haben wir es geschafft, das Schlimmste zu verhindern - jetzt müssen wir wieder ran!

Mehrere Fakultäten werden geschlossen, Institute werden weggekürzt, Studiengänge werden gestrichen: So sieht die Vorlage zur Zukunft der MLU aus, die am Mittwoch (2.6.) im Senat beschlossen werden soll. Während wir jetzt schon unter massiven Einschnitten leiden, soll die Zukunft noch düsterer werden. Ohne jede wissenschaftliche oder fachliche Begründung sollen die Studiengänge Gräzistik, Latinistik, Indologie, Japanologie, Sprache und Kultur Südasiens, Mittel- und Neulateinische Philologie, Archäologie des Vorderorients, Land- und Umwelttechnik und Landeskulturen und Kulturtechniken sowie das Institut für Altertumswissenschaft und das für Sportwissenschaft für immer geschlossen werden. Dabei geht es offensichtlich nicht um eine inhaltliche Schwerpunktsetzung, sondern um einen Kürzungshammer, der dort einschlägt, wo Lehrstuhlinhaber*innen in der nächsten Zeit in Rente gehen. Und es trifft vielfach die “kleinen Fächer”, die gerade deshalb so wertvoll sind, weil sie nur an wenigen Universitäten überhaupt gelehrt werden. Aber nicht nur die dort eingeschriebenen Studierenden sind betroffen: Wir alle werden eine deutliche Verschlechterung der Studierbarkeit spüren, denn nach den Plänen des Rektorates fallen 100 Vollzeitstellen weg, Prüfungsämter werden fusioniert und Fakultäten vereinigt: so sollen beispielsweise die Phil. Fak 1 aufgelöst und was von ihr übrig bleibt den neuen Fakultäten aus der Phil. Fak. 2 & 3 zugeschlagen werden und in der Politikwissenschaft die Lehrstühle für Politische Theorie und Regierungslehre zusammengelegt werden.

Weniger Forscher:innen und weniger Verwaltungsangestellte, so lässt sich das neue Konzept zusammenfassen. Und dabei wird es nicht bleiben: Fächer wie die Informatik sind im Konzept schon als reformbedürftig, d.h. praktisch zu kürzen, benannt und die drei naturwissenschaftlichen Fakultäten sollen ohnehin auf zwei reduziert werden. Eine Beteiligung der Beschäftigten und Studierenden ist scheinbar nicht erwünscht, denn der Entwurf soll ohne weitere Diskussion am Mittwoch beschlossen werden. Die Umsetzung soll im August beginnen und bis WS 2022 abgeschlossen sein.

Wir werden dabei nicht mitmachen! Uns ist klar, dass die Finanzlage der MLU schlecht ist. Wir wissen, dass die Landesregierung bei der Finanzierung der Hochschulen versagt und wir fordern, dass die Grundfinanzierung der MLU endlich stabilisiert und ausgebaut wird. Aber wir sehen vor allem, dass nichts diese massiven Einschnitte und das Absterben ganzer Fakultäten rechtfertigt.

Wir appellieren an die Senator*innen, diesem Konzept nicht zuzustimmen. Wir fordern vom Rektorat, dieses Kahlschlagskonzept sofort zurückzuziehen und einen echten Dialog mit den Fakultäten zu suchen. Wir fordern von der Landesregierung und den demokratischen Fraktionen, sich diesem Problem für die gesamte Bildungslandschaft in Sachsen-Anhalt zu stellen und die MLU auszufinanzieren. Der Verlust für unsere Hochschullandschaft wird viel größer sein als die 15 Millionen Euro, die dem Etat damit entzogen werden sollen.


30.05.2018: Gegen jede Kooperation mit La Familia

Mit großer Erleichterung haben wir als Fachschaftsrat der Philsophischen Fakultät I die Trennung des UniSportZentrums (USZ) vom Sportverein La Familia wahrgenommen. Auch wenn wir die genauen juristischen Hintergründe natürlich nicht kennen, freuen wir uns darüber, dass die Universität hier scheinbar auf die Beschwerden von Studierenden gehört und diesen Vertrauen geschenkt hat.

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24.05.2018: Studierende für Exkursion nach New York gesucht!

Im März 2019 können Studierende wieder nach New York fahren, um dort ihr diplomatisches Geschick auf den Bühnen der Welt üben können. Es geht zur weltweit größten Simulation der Vereinten Nationen, die mit Teilnehmenden aus der ganzen Welt auch eine sehr internationale Veranstaltung ist.

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01.03.2018: Offener Brief des Rektorats und des Studierendenrates

Die Aktivitäten der Identitären Bewegung (IB) im Umfeld der Universität haben zu einer Reihe von Anfragen sowohl der Presse als auch von Beschäftigten und Studierenden der Universität geführt. Das Rektorat und der Studierendenrat nehmen hierzu gemeinsam Stellung.

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15.02.2018: Gegen die Instrumentalisierung der Japanologie!

Als Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I und Institutsgruppe der Japanologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sind wir ermpört über die Versuche der faschistischen "Identitären Bewegung", den Kampf gegen die leider bevorstehende Schließung des Bachelors zu instrumentalisieren.

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Studiengebühren? Ohne uns!

Positionierung des Fachschaftsrates der Philosophischen Fakultät I und des Sprecher_innenkollegiums des StuRas gegen Studiengebühren an der Universität Halle.

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