Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I

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Adam-Kuckhoff-Str. 34a
06108 Halle (Saale)

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Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I
06099 Halle (Saale)

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Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I

Herzlich Willkommen!

Der Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I setzt sich für die Interessen der Studierenden der Sozialwissenschaften und historischen Kulturwissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ein. Einen Überblick darüber, was wir machen und wie wir dir helfen können, findest du auf den folgenden Seiten.


Stellungnahme des FSR Phil. Fak. I zum Kassenprüfungsbericht des Sturas für 2016

Hier findet ihr unsere Stellungnahme zum Kassenprüfungsauschuss des Sturas für 2016, der unserer Ansicht nach viele Fehler aufwies, die erst nach langer Diskussion im Stura am 10.07.2017 anerkannt wurden. Somit ist jetzt die Auszahlung der Semestergelder beschlossen worden und der FSR ist wieder arbeitsfähig.
Bericht-an-den-KPA.pdf (1,7 MB)  vom 12.07.2017

Bewerbt euch bis zum 20.06.2017 als studentisches Mitglied im
Institutsvorstand Politikwissenschaft und Japanologie!

Engagement gesucht!

Der Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I sucht ein Mitglied für den Institutsvorstand Politikwissenschaft und Japanologie.
Der Prüfungsausschuss besteht aus den Professor*innen der Lehrstühle am Institut für Politikwissenschaft und Japanologie, sowie einer*einem wissenschaftlichen Mitarbeiter*in und einem*einer Student*in.

Der Institutsvorstand trifft sich 1-2 mal pro Semester.  Im Vorstand wird über Einschreibezahlen diskutiert, potentielle NCs festgelegt, sowie über den Verlauf des Lehrangebots gesprochen. Wenn du dich gerne für die Studierendenschaft engagieren würdest, und dich dieser gelegentliche Einsatz interessiert, dann melde dich doch einfach beim Fachschaftsrat und komm zu unserer nächsten Sitzung am 21. Juni 2017, um dich kurz und knapp vorzustellen! Du solltest möglichst auch selber Studierende*r am Institut für Politikwissenschaften und Japanologie sein.

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 20.06.2017 um 12 Uhr. Deine Bewerbung kannst du an folgende E-mailadresse senden:Wir würden alle Bewerber*innen dann bitten, zur nächsten Sitzung am 21. Juni 2017 vorbeizukommen.

Näheres über den Vorstand erfährst du hier:http://www.politik.uni-halle.de/institut/#anchor62275

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!


Leitfaden für eine bessere Lehre

Der Leitfaden für eine bessere Lehre, die Positionen des Fachschaftsrates der Philosophischen Fakultät I.
Leitfaden für eine bessere Lehre-web.pdf (4,4 MB)  vom 27.10.2016

Ergänzung zum Leitfaden:

An dieser Stelle möchten wir als Fachschaftrat der Philosophischen Fakultät I gerne etwas zum „Leitfaden für eine bessere Lehre“ erläutern. Denn nach einem Prozess, der nach besten demokratischen Regeln (jede*r konnte auf einer öffentlichen Sitzung zum Beispiel daran mitwirken) ablief, und fast ein Jahr währte, kamen nach der Drucklegung des Werkes  einige Gerüchte auf, die wir gerne entkräften würden:

1.)    „Der Leitfaden ist verkürzt, unwissenschaftlich und ideologisch“

Natürlich ist ein Leitfaden kein Lexikon und Autor*innen solcher Schriftstücke müssen sich selbstverständlich die Frage stellen, warum sie das eine geschrieben und das andere weggelassen haben. Es ist unmöglich zu einem Thema „alles“ zu sagen und selbst im von uns scharf kritisierten Uni-Betrieb wird eingestanden, dass wissenschaftliches Arbeiten nicht „objektiv“ ist, sondern einen Ausschnitt darstellt, der selbstverständlich an eine Perspektive gebunden ist. Das gilt auch für Texte, die mit ihrer Wissenschaftlichkeit hausieren gehen und diesen Anspruch mit einem Wust an Fußnoten beweisen sollen. Diese „empirischen“ Belege sollen dann Nachvollziehbarkeit suggerieren. Der Leitfaden, der eher politisches Manifest, denn Hausarbeit ist, hat aus Gründen der Lesbarkeit und – ganz pragmatisch – der Druckkosten auf einen Anhang von hunderten Seiten verzichtet und wird dadurch doch nicht „verkürzt“. Gezeigt werden sollten nämlich keine Antworten auf die Frage „Was macht man so im Studium?“ oder „Was sind die genauen Inhalte der Lehrpläne von 1800 bis 2016?“, sondern die logische Ableitung zweifelsohne existierender Probleme aus der kapitalistischen Gesellschaft heraus. Es ist bezeichnend, dass bis jetzt weder diese Ableitung kritisiert wurde noch die Probleme, sondern die fehlende Ausformulierung des schwierigen Zustandes einiger Fächer. Aus dem Fakt, dass die Interessen von Staat und Markt die Universität bedingen, haben wir zum Beispiel im Teil über die Geschichtswissenschaft abgeleitet, dass sich Fächer um ihre gesellschaftliche Relevanz sorgen. Da die Geschichte im „modernen“ Verständnis aber keine Lehrmeisterin mehr sein darf, bleibt im Wesentlichen eine staatstragende Erziehungs- und Entertainment-Funktion für die Historiker*innen von heute. Ähnliches gilt für den Teil zur Politikwissenschaft: Erfolgreich und dominant sind die Bereiche, die sich positiv auf den deutschen Staat beziehen und Probleme erörtern, die sich (demokratischen) Staaten und ihren Regierungen (eben „Regierungslehre“) stellen, ohne die weltweite Existenz kapitalistischer Staaten zu hinterfragen. (Vom Lehrstuhl selbst: „Gegenstand der Politikwissenschaft ist die Auseinandersetzung mit Macht- und Herrschaftsbeziehungen und den sie regelnden Institutionen. Politikwissenschaft ist auch Demokratiewissenschaft und verbindet daher analytische und normative Perspektiven.“) Dass der IB-Lehrstuhl nur deutsche Interessen verteidigen möchte, kann jede*r auf der Facebook-Seite der Einrichtung nachvollziehen.So wird hauptsächlich darüber beraten, wie man genannte Interessen eben besser durchsetzen könne.

2.)    „Der Leitfaden bietet keinen Lösungsansatz“

Wer bei dieser Beschreibung bestehender Missstände grundsätzlich wird, egal ob es in der Hochschule, in einem Betrieb oder im sonstigen Alltag ist, muss sich oft anhören, er*sie mache keinen richtigen „Verbesserungsvorschlag“. Aus diesem Vorwurf spricht in erster Linie eigene Ratlosigkeit und ein schlichtes Unverständnis der Kritik gegenüber, die gerade darauf abzielt, dass zum Beispiel die Verwertungslogik oder das Patriarchat die gesamte Gesellschaft durchziehen und es eben nicht mit ein paar mehr oder weniger wohlmeinenden Reförmchen getan ist. Wir halten diese Oberflächlichkeit und die fehlende Geduld mit der Analyse bestehender Verhältnisse für tragisch und kritisieren das dahinter stehende Politikverständnis als nicht besonders vernünftig: Wer patriarchale Strukturen oder die Anwesenheitspflicht abschaffen, dafür aber eine barrierefreie Universität möchte, fordert natürlich das richtige, sollte aber nicht diejenigen kritisieren, die sich erst einmal über den Ausgangspunkt klar werden wollen und eben fragen, warum eine Universität denn nicht barrierefrei ist, obwohl die Mittel dafür vorhanden wären, warum Anwesenheitspflichten trotz ihrer eigentlichen Illegalität durchgesetzt werden oder was denn dieses Patriarchat überhaupt ist. Besonders absurd wird dieses Ressentiment bezogen auf den Leitfaden im übrigen, wenn man sich die Struktur des Textes selbst ansieht: So ergibt es durchaus Sinn, dass er in drei Teile geteilt sind, in dem A) die grundsätzliche Analyse, B) die weitreichenden politischen Forderungen und C) die praktischen und hier an der Universität umsetzbaren Maßnahmen verborgen sind.

3.)    „Der Leitfaden gefährdet die demokratische Ordnung“

Dass im Bestand der bestehenden Ordnung der Daseinszweck der Politikwissenschaften besteht, bezweifeln nur diejenigen, die aufgrund mangelnder Kreativität glauben, die Politikwissenschaft sei von selbst und objektiv auf die Idee gekommen, in der besten aller möglichen Welten zu leben. Tatsächlich wurde die „Demokratiewissenschaft“ dafür erschaffen, was auch im historischen Kontext der Etablierung dieser Wissenschaft auch keineswegs negativ war. Nur ändert das nichts daran, dass das Ziel in dem Sinne Propaganda für die herrschende Ordnung ist. Wer diese Ordnung aus parlamentarischer Demokratie, Marktwirtschaft und Staatsgewalt dann als die „demokratische Ordnung“ schlechthin bezeichnen möchte, wir im Leitfaden demgegenüber ausreichend Skepsis finden. Wer daraus aber konstruiert, dass die „demokratische Ordnung“ vom Leitfaden verletzt würde und dies zum bestimmenden Problem der Zeit macht, der*die wirft dem Fachschaftsrat als Gremium vor anti-demokratisch zu sein und den bestehenden rechten und sogar faschistischen Tendenzen zuzuarbeiten. Wir können damit leben, dass Gruppen eine Kritik an der so eng gefassten „demokratischen Ordnung“ von links nicht abkönnen und sie den Fachschaftsrat deshalb in ihr von der Extremismus-Doktrin verengtes Schema pressen müssen, allerdings finden wir diese Absage an kritisches Denken mehr als schade.

4.)    „Der Leitfaden erschwert die Debatte, weil er nicht genug Respekt zollt"

Ein großer Aspekt dieser Absage an kritisches Denken stellt auch das Beharren auf ungenau definierten „Umgangsformen“ dar. So lässt sich eine Debatte bestens abbügeln, indem auf gewissen Formen und Stilmittel beharrt wird. Bezogen auf den Leitfaden heißt es dann, dass ja vieles richtig sei aber die „gewählte Form“ jede konstruktive Mitarbeit verunmögliche, denn Dozierende könnten sich von fundamentaler Kritik an der Universität ja auf den Schlips getreten fühlen. Dies ist zum einen gegenüber dem Leitfaden ungerecht, der mit keinem Wort Menschen diskriminiert oder beleidigt und zum anderen den Dozierenden selbst gegenüber. Denn die Vorstellung, eine Kritik am Fachbereich sei ein Angriff auf die Person, behauptet schon die Einheit von Person und Profession beziehungsweise Lohnarbeit. Es unterstellt, dass die Dozierenden unserer Fakultät und darüber hinaus überhaupt keine kritische Distanz zu dem, was sie an der Universität so machen, aufbauen können oder wollen. Damit erlischt die Individualität und übrig bleibt eine gekränkte Hülle. Diese tatsächlich erniedrigende Ansicht ist eine, die wir als Fachschaftsrat nur zurückweisen können und die dem Geist des Leitfadens fundamental widerspricht.

Letztendlich hoffen wir damit einige sehr unbegründete Punkte ausgeräumt zu haben, die im Kontext der öffentlichen Debatte aufgetaucht sind. Tatsächlich sind wir davon überzeugt, dass es viele sinnvolle und gut zu diskutierende Kritikpunkte an dem Leitfaden, seiner Form und seiner Veröffentlichung gibt, nur sind es die erwähnten eben nicht.

PS: Wer selber einmal nachlesen möchte, kann das mit der Online-Version des Leitfadens tun oder nach einer Print-Version fragen und wir bemühen uns das zu organisieren.


Bewerbt euch bis zum 18.05.16 als studentisches Mitglied im Institutsvorstand
Politikwissenschaft und Japanologie!

Engagement gesucht!
Der Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I sucht ein Mitglied (w/m) für den Institutsvorstand Politikwissenschaft und Japanologie.

Der Prüfungsausschuss besteht aus den Professor*innen der Lehrstühle am Institut für Politikwissenschaft und Japanologie, sowie einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin und einem Studierenden. Der Institutsvorstand trifft sich 1-2 mal pro Semester.  Im Vorstand wird über Einschreibezahlen diskutiert, potentielle NCs beschlossen, sowie über den Verlauf des Lehrangebots gesprochen. Wenn du dich gerne für die Studierendenschaft engagieren würdest, und dich dieser gelegentliche Einsatz interessiert, dann melde dich doch einfach beim Fachschaftsrat und komm zu einer unserer regelmäßigen Sitzungen, um dich kurz und knapp vorzustellen! Du solltest möglichst auch selber Studierende(r) am Institut für Politikwissenschaften und Japanologie sein.
Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 18.05.16. Deine Bewerbung kannst du an folgende E-mailadresse senden:

Wenn wir die Bewerbungen gesammelt haben, würden wir dich dann voraussichtlich zu unserer Sitzung am 25.05.16 einladen.
Näheres über den Vorstand erfährst du hier:
http://www.politik.uni-halle.de/institut/#anchor62275

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!
Liebe Grüße
Der Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I


Stellungnahme des AK Zivilklausel

Anbei findet ihr die Stellungnahme des Arbeitskreises Zivilklausel zu den Aktivitäten von Prof. Varwick.
Wir als Fachschaftsrat teilen diese Stellungnahme und rufen zur Entmilitarisierung der Lehre und Forschung auf!

Stellungnahme AK Zivilklausel
StellungnahmeAZK (2).pdf (338,2 KB)  vom 06.11.2015


Infos für Erstis - kompakt

Ihr konntet an den Einführungsveranstaltungen nicht teilnehmen? Oder  habt schon wieder vor lauter Infos alles wieder vergessen? Kein Problem!  Hier findet ihr nochmal unsere Präsentation im Rahmen der Ersti-Woche.
Wenn ihr weitere Fragen habt und Hilfe braucht, könnt ihr euch jederzeit an uns wenden!

Präsentation Einführungsveranstaltung WS 15/16
Einführungsveranstaltung-FSR-WS15_16.pdf (572,3 KB)  vom 05.10.2015


Ergänzung zum Leitfaden

26.11.2016

An dieser Stelle möchten wir als Fachschaftrat der Philosophischen  Fakultät I gerne etwas zum „Leitfaden für eine bessere Lehre“ erläutern.  Denn nach einem Prozess, der nach besten demokratischen Regeln (jede*r  konnte auf einer öffentlichen Sitzung zum Beispiel daran mitwirken)  ablief, und fast ein Jahr währte, kamen nach der Drucklegung des Werkes   einige Gerüchte auf, die wir gerne entkräften würden:

1.)    „Der Leitfaden ist verkürzt, unwissenschaftlich und ideologisch“

Natürlich ist ein Leitfaden kein Lexikon und Autor*innen solcher  Schriftstücke müssen sich selbstverständlich die Frage stellen, warum  sie das eine geschrieben und das andere weggelassen haben. Es ist  unmöglich zu einem Thema „alles“ zu sagen und selbst im von uns scharf  kritisierten Uni-Betrieb wird eingestanden, dass wissenschaftliches  Arbeiten nicht „objektiv“ ist, sondern einen Ausschnitt darstellt, der  selbstverständlich an eine Perspektive gebunden ist. Das gilt auch für  Texte, die mit ihrer Wissenschaftlichkeit hausieren gehen und diesen  Anspruch mit einem Wust an Fußnoten beweisen sollen. Diese „empirischen“  Belege sollen dann Nachvollziehbarkeit suggerieren. Der Leitfaden, der  eher politisches Manifest, denn Hausarbeit ist, hat aus Gründen der  Lesbarkeit und – ganz pragmatisch – der Druckkosten auf einen Anhang von  hunderten Seiten verzichtet und wird dadurch doch nicht „verkürzt“.  Gezeigt werden sollten nämlich keine Antworten auf die Frage „Was macht  man so im Studium?“ oder „Was sind die genauen Inhalte der Lehrpläne von  1800 bis 2016?“, sondern die logische Ableitung zweifelsohne  existierender Probleme aus der kapitalistischen Gesellschaft heraus. Es  ist bezeichnend, dass bis jetzt weder diese Ableitung kritisiert wurde  noch die Probleme, sondern die fehlende Ausformulierung des schwierigen  Zustandes einiger Fächer. Aus dem Fakt, dass die Interessen von Staat  und Markt die Universität bedingen, haben wir zum Beispiel im Teil über  die Geschichtswissenschaft abgeleitet, dass sich Fächer um ihre  gesellschaftliche Relevanz sorgen. Da die Geschichte im „modernen“  Verständnis aber keine Lehrmeisterin mehr sein darf, bleibt im  Wesentlichen eine staatstragende Erziehungs- und Entertainment-Funktion  für die Historiker*innen von heute. Ähnliches gilt für den Teil zur  Politikwissenschaft: Erfolgreich und dominant sind die Bereiche, die  sich positiv auf den deutschen Staat beziehen und Probleme erörtern, die  sich (demokratischen) Staaten und ihren Regierungen (eben  „Regierungslehre“) stellen, ohne die weltweite Existenz kapitalistischer  Staaten zu hinterfragen. (Vom Lehrstuhl selbst: „Gegenstand der  Politikwissenschaft ist die Auseinandersetzung mit Macht- und  Herrschaftsbeziehungen und den sie regelnden Institutionen.  Politikwissenschaft ist auch Demokratiewissenschaft und verbindet daher  analytische und normative Perspektiven.“) Dass der IB-Lehrstuhl nur deutsche Interessen verteidigen möchte, kann jede*r auf der Facebook-Seite der Einrichtung nachvollziehen.So wird hauptsächlich darüber beraten, wie man genannte Interessen eben besser durchsetzen könne.

2.)    „Der Leitfaden bietet keinen Lösungsansatz“

Wer bei dieser Beschreibung bestehender Missstände grundsätzlich  wird, egal ob es in der Hochschule, in einem Betrieb oder im sonstigen  Alltag ist, muss sich oft anhören, er*sie mache keinen richtigen  „Verbesserungsvorschlag“. Aus diesem Vorwurf spricht in erster Linie  eigene Ratlosigkeit und ein schlichtes Unverständnis der Kritik  gegenüber, die gerade darauf abzielt, dass zum Beispiel die  Verwertungslogik oder das Patriarchat die gesamte Gesellschaft  durchziehen und es eben nicht mit ein paar mehr oder weniger  wohlmeinenden Reförmchen getan ist. Wir halten diese Oberflächlichkeit  und die fehlende Geduld mit der Analyse bestehender Verhältnisse für  tragisch und kritisieren das dahinter stehende Politikverständnis als  nicht besonders vernünftig: Wer patriarchale Strukturen oder die  Anwesenheitspflicht abschaffen, dafür aber eine barrierefreie  Universität möchte, fordert natürlich das richtige, sollte aber nicht  diejenigen kritisieren, die sich erst einmal über den Ausgangspunkt klar  werden wollen und eben fragen, warum eine Universität denn nicht  barrierefrei ist, obwohl die Mittel dafür vorhanden wären, warum  Anwesenheitspflichten trotz ihrer eigentlichen Illegalität durchgesetzt  werden oder was denn dieses Patriarchat überhaupt ist. Besonders absurd  wird dieses Ressentiment bezogen auf den Leitfaden im übrigen, wenn man  sich die Struktur des Textes selbst ansieht: So ergibt es durchaus Sinn,  dass er in drei Teile geteilt sind, in dem A) die grundsätzliche  Analyse, B) die weitreichenden politischen Forderungen und C) die  praktischen und hier an der Universität umsetzbaren Maßnahmen verborgen  sind.

3.)    „Der Leitfaden gefährdet die demokratische Ordnung“

Dass im Bestand der bestehenden Ordnung der Daseinszweck der  Politikwissenschaften besteht, bezweifeln nur diejenigen, die aufgrund  mangelnder Kreativität glauben, die Politikwissenschaft sei von selbst  und objektiv auf die Idee gekommen, in der besten aller möglichen Welten  zu leben. Tatsächlich wurde die „Demokratiewissenschaft“ dafür  erschaffen, was auch im historischen Kontext der Etablierung dieser  Wissenschaft auch keineswegs negativ war. Nur ändert das nichts daran,  dass das Ziel in dem Sinne Propaganda für die herrschende Ordnung ist.  Wer diese Ordnung aus parlamentarischer Demokratie, Marktwirtschaft und  Staatsgewalt dann als die „demokratische Ordnung“ schlechthin bezeichnen  möchte, wir im Leitfaden demgegenüber ausreichend Skepsis finden. Wer  daraus aber konstruiert, dass die „demokratische Ordnung“ vom Leitfaden  verletzt würde und dies zum bestimmenden Problem der Zeit macht, der*die  wirft dem Fachschaftsrat als Gremium vor anti-demokratisch zu sein  und den bestehenden rechten und sogar faschistischen Tendenzen  zuzuarbeiten. Wir können damit leben, dass Gruppen eine Kritik an der so  eng gefassten „demokratischen Ordnung“ von links nicht abkönnen und sie  den Fachschaftsrat deshalb in ihr von der Extremismus-Doktrin verengtes Schema pressen müssen, allerdings finden wir diese Absage an kritisches Denken mehr als schade.

4.)    „Der Leitfaden erschwert die Debatte, weil er nicht genug Respekt zollt"

Ein großer Aspekt dieser Absage an kritisches Denken stellt auch das  Beharren auf ungenau definierten „Umgangsformen“ dar. So lässt sich eine  Debatte bestens abbügeln, indem auf gewissen Formen und Stilmittel  beharrt wird. Bezogen auf den Leitfaden heißt es dann, dass ja vieles  richtig sei aber die „gewählte Form“ jede konstruktive Mitarbeit  verunmögliche, denn Dozierende könnten sich von fundamentaler Kritik an  der Universität ja auf den Schlips getreten fühlen. Dies ist zum einen  gegenüber dem Leitfaden ungerecht, der mit keinem Wort Menschen  diskriminiert oder beleidigt und zum anderen den Dozierenden selbst  gegenüber. Denn die Vorstellung, eine Kritik am Fachbereich sei ein  Angriff auf die Person, behauptet schon die Einheit von Person und  Profession beziehungsweise Lohnarbeit. Es unterstellt, dass die  Dozierenden unserer Fakultät und darüber hinaus überhaupt keine  kritische Distanz zu dem, was sie an der Universität so machen, aufbauen  können oder wollen. Damit erlischt die Individualität und übrig bleibt  eine gekränkte Hülle. Diese tatsächlich erniedrigende Ansicht ist eine,  die wir als Fachschaftsrat nur zurückweisen können und die dem Geist des  Leitfadens fundamental widerspricht.

Letztendlich hoffen wir damit einige sehr unbegründete Punkte  ausgeräumt zu haben, die im Kontext der öffentlichen Debatte aufgetaucht  sind. Tatsächlich sind wir davon überzeugt, dass es viele sinnvolle und  gut zu diskutierende Kritikpunkte an dem Leitfaden, seiner Form und  seiner Veröffentlichung gibt, nur sind es die erwähnten eben nicht.

PS: Wer selber einmal nachlesen möchte, kann das mit der Online-Version des Leitfadens tun oder nach einer Print-Version fragen und wir bemühen uns das zu organisieren.


Für eine antifaschistische Lehre – Kritik an Patzelt ermöglichen!

Um die Arbeit Werner J. Patzelts, Professor für Politikwissenschaft an der TU Dresden, dreht sich seit dem Erstarken der rassistischen Pegida-Bewegung eine rege Debatte.

An uns wurde der Antrag gestellt, für eine Entkanonisierung Patzelts an der MLU zu streiten. Dies leitet sich unter anderem aus folgenden Argumenten ab:

Patzelt hofiert bzw. legitimiert Gruppen, Institutionen und Personen, die eine klar menschenfeindliche Agenda vorweisen, indem er ihnen öffentlich eine Bühne bietet. Gedeckt wird seine rechte politische Praxis von eigenen politikwissenschaftlichen Theoremen. Kritiker*innen, die auf seine problematische Allianz mit rechten Kräften hinweisen, werden pauschal und mitunter geschichtsrevisionistisch diffamiert. Aufgrund dieser Tatsachen nimmt Patzelt eine Brückenfunktion zwischen offen faschistischen und konservativen Kräften ein.

Es wurde deshalb die Forderung artikuliert, Patzelt an der MLU nicht mehr im Pflichtkanon der Lehre zu verwenden. Wir unterstützen demzufolge diesen Antrag.

Besonders bedauerlich ist der Umgang mit Kritiker*innen Patzelts an unserer Universität. Nachdem jene ihre Kritik nicht öffentlich an den Lehrkörper der MLU trugen, wurde diese an Patzelt weitergeleitet, welcher die Kritiker*innen öffentlich  an den Pranger stellte. Anstatt auf Kritik einzugehen, beschränkte sich die Reaktion der Professor*innen der Philosophischen Fakultät I auf Diffamierungen. Die Forderungen der Kritiker*innen wurden unter anderem als „Erschaffung einer Gesinnungsdikatur“ bezeichnet und im Rahmen einer Vorlesung mit der Bücherverbrennung 1933 gleichgesetzt. Das zeigt nicht nur einen herablassenden Umgang mit Kritik, sondern ist auch eine Verharmlosung des Nationalsozialismus.

Stichhaltige Argumente scheinen in der Debatte keine Rolle zu spielen, es gilt das Wort der Autoritäten. Das Machtgefälle zwischen Professor*innen und Studierenden verunmöglicht nahezu eine offene Diskussion.

Wir setzen uns für einen antifaschistischen Grundkonsens an der MLU und ein stärkeres Mitbestimmungsrecht Studierenden an der Lehre ein. Zu beidem arbeitet der Fachschaftsrat gerade ausführliche Leitfäden aus.

Auch in diesem Kontext unterstützen wir die hier dokumentierten Forderungen ausdrücklich!

Mit solidarischen Grüßen,
Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I

Hier findet ihr den ausführlichen Antrag:

Für eine antifaschistische Lehre - Kritik an Patzelt
Stellungnahme_Patzelt_30 07 15.pdf (248 KB)  vom 31.07.2015


Kürzungen Verhindern – Auch die Phil. Fak. I ist betroffen!

Ein neues Semester steht an und wieder wird die Marketingabteilung der Universität Erstsemestern das blaue vom Himmel über ihre Studienbedingungen erzählen. Doch die Realität sieht anders aus!

Währenddessen feilt die Landesregierung weiter an ihren Kürzungsplänen. Das stetig wachsende Finanzierungsdefizit der Universität beträgt mittlerweile 10 Millionen Euro. Doch das Rektorat verbringt seine Zeit lieber mit Verhandlungen und Unterwerfung anstatt Widerstand gegen die Landesregierung zu organisieren. Es bleibt also alles beim Alten.

Seit einigen Jahren stehen die Kürzungspläne im Raum und da von den universitären Autoritäten kein entschlossenes Handeln zu erwarten ist, organisierten sich Studierende und äußerten massiv Protest. Zwar konnten die Vorhaben abgeschwächt werden, der Kern bleibt jedoch bestehen. Wir erleben einen Angriff auf die öffentliche Daseinsvorsorge!

Nun reiht sich auch unser Dekanat in die Gruppe der Kürzungsvollstrecker*innen ein. Es unterwirft sich damit der Logik der Landesregierung. Anstatt sich entschieden gegen alle Kürzungen zu stellen, nimmt es die auferlegten Zwänge widerspruchslos hin und versucht Kompromisse zu finden. So sollen nach Willen des Rektorats in der Philosophischen Fakültät I drei Professuren gestrichen werden. Betroffen sind die Indogermanistik und Sprachwissenschaft, die Orientalische Archäologie sowie die Wirtschafts- und Organisationssoziologie, alternativ soll die Südasienkunde nach Leipzig verlagert werden. Außerdem wird nach wie vor über ein Zusammenkürzen der Psychologie diskutiert. Was hier zynisch als „Strukturreform“ verkauft wird, bedeutet faktisch die Umsetzung der Kürzungspolitik. „Strukturreformen“ unter dem Damoklesschwert der Unterfinanzierung sind entschieden abzulehnen!

Unsere Antwort ist klar: Wir sind solidarisch mit allen betroffenen Instituten und kämpfen gegen jede Art von Kürzungen. Die Situation der Hochschulen ist ohnehin schon prekär: sie sind chronisch unterfinanziert und von privatwirtschaftlichen Drittmitteln abhängig, jede Art von Kürzungen verschlechtert die Lehrbedingungen zusätzlich und wird daher auf dem Rücken der Studierenden ausgetragen. Wir fordern eine Ausfinanzierung der Hochschullandschaft!

Wir rufen deshalb dazu auf, die Aktionen des AK Protest des Studierendenrates zu unterstützen und außerdem die Sondersenatssitzung am 25.09.2015, auf der die neuerlichen Pläne beschlossen werden sollen, kritisch zu begleiten.

Mit solidarischen Grüßen,
Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I

E-Mail des AK Protest des Sturas: .


Bewerbt euch bis zum 31.05.15 als studentisches Mitglied im Prüfungsauschuss Politikwissenschaft!

Engagement gesucht!
Der Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I sucht ein Mitglied (w/m) für den Prüfungsausschuss „Politikwissenschaft“.
Studierende in strittigen Fragen der Prüfungszulassung, der Leistungsanerkennung oder der Prüfungsbewertung zu unterstützen, darin bestünde deine ehrenamtliche Tätigkeit. Der Prüfungsausschuss besteht aus Dozenten, wissenschaftlichen Mitarbeitern sowie einem Studierenden, und tritt lediglich bei Bedarf zur Einzelfallprüfung zusammen.
Wenn du dich gerne für die Studierendenschaft engagieren würdest, und dich dieser gelegentliche Einsatz interessiert, dann melde dich doch einfach beim Fachschaftsrat und komm zu einer unserer regelmäßigen Sitzungen, um dich kurz und knapp vorzustellen! Du solltest möglichst auch selber Studierende(r) des Studienganges Politikwissenschaften sein.

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31.05.15. Deine Bewerbung kannst du an folgende E-mailadresse senden:

Wenn wir die Bewerbungen gesammelt haben, würden wir dich dann zu unserer Sitzung einladen.

Näheres über den Prüfungsausschuss der Politikwissenschaften erfährst du hier:

http://www.philfak1.uni-halle.de/studien-_und_pruefungsangelegenh/pruefungsausschuesse/

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!
Liebe Grüße
Der Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I


Offener Brief gegen sexuelle Belästigung

Offener Brief des Fachschaftsrates gegen sexuelle Belästigung!

Die Universität ist kein diskriminierungsfreier Raum. Ganz im Gegenteil, Diskriminierung ist leider auch Teil unseres universitären Lebens. Eines der größten Probleme ist Sexismus. Doch was ist Sexismus? Was ist sexualisierte Gewalt und wie sollten wir sie bekämpfen?

Sexismus bezeichnet die soziale Konstruktion von Unterschieden zwischen Frauen und Männern und legt damit die ideologische Grundlage für Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts. Sexualisierte Gewalt als Folge eines sexistischen Weltbildes tritt besonders in Abhängigkeitsverhältnissen und hierarchischen Strukturen auf. Die Universität ist noch immer ein von Männern dominierter Raum, beispielhaft kann dafür die Anzahl von weiblichen Professor_innen und Lehrpersonal stehen. Sexistische Kommentare und Werbungen sind vielen Studierenden wohlbekannt, doch allzu oft werden selbstbewusste Studierende, die sich gegen sexistische Tendenzen zur Wehr setzen, enttäuscht. Sie sehen sich Verläumdungsvorwürfen ausgesetzt oder die Beschwerden werden ignoriert. Der Kampf gegen Sexismus und sexualisierte Gewalt fordert daher insbesondere eines: einen offensiven Umgang mit dem Thema.

Kommt es zu Fällen sexualisierter Gewalt an der MLU, so greift die 1998 vom akademischen Senat  verabschiedete Richtlinie gegen sexuelle Diskriminierung, Belästigung und Gewalt. Des Weiteren gewährleistet das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG, Bundesgesetzt; seit 2006) den Opfern rechtliche Möglichkeiten, gegen Diskriminierungen vorzugehen.

Dennoch weisen beide Instrumente eklatante Mängel auf, gerade im Hinblick auf die Rolle der Studierenden. Studierende werden ausschließlich als Täter_innen definiert. Keine der beiden Schriften ermöglicht es Studierenden, als Betroffene anerkannt zu werden. So wichtig die Inhalte der Richtlinie und des AGGs auch sind, für Studierende greifen sie nicht. Studierende stehen oft ohne rechtlichen Schutz da.

Um diese Probleme zu lösen, hat sich vor einem Jahr der Arbeitskreis Sexuelle Belästigung an der MLU gegründet. Hier arbeiten Vertreter_innen aus dem Gleichstellungsbüros, der AGG-Beschwerdestelle, dem Personalrat, dem Studentenwerk sowie aus der Studierendenschaft an einer neuen, umfassenden Richtlinie. Des Weiteren hat der Arbeitskreis das Ziel, das Thema sexualisierte Gewalt an der Hochschule zu enttabuisieren.

Sexualisierter Gewalt muss also auf mehreren Wegen entgegengetreten werden. Wir fordern die gewählten Gremien der MLU sowie die Hochschulleitung dazu auf, die Überarbeitung der universitären Richtlinie gegen sexualisierte Gewalt zu unterstützen. Die Universität muss zudem deutlich machen, dass Diskriminierungen jeglicher Art an der Martin-Luther-Universität keinen Platz haben und verfolgt werden. Fälle von sexualisierter Gewalt dürfen nicht unter den Teppich gekehrt werden. Die Hochschulgremien müssen sich für eine Anpassung des AGGs an Studierendenbelange einsetzen. Weiterhin muss das Rektorat Druck auf die Landesregierung ausüben, damit diese die entsprechende Hochschulgesetzgebung ändert!

Zudem sind alle Mitglieder_innen der Hochschule aufgefordert, sich für mehr Geschlechtergerechtigkeit an der Universität einzusetzen und das Ausnutzen von Abhängigkeitsverhältnissen nicht zu tolerieren.

Offener Brief gegen sexuelle Belästigung vom FSR PhilFakI und Stura
Brief gegen sexismus.pdf (150,6 KB)  vom 23.07.2014


Information:

Der neue Fachschaftsrat konstituiert sich am 26.06.14 um 18 Uhr im Studierendenrat.


Herzliche Einladung:

Der Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I organisiert in Kooperation mit dem Friedenskreis Halle e.V. eine Abendveranstaltung zum Thema alternative Konfliktlösungsmöglichkeiten.

Ihr seid alle herzlich eingeladen mit uns am 11.06.14 ab 18 Uhr im Hörsaal XX III im Mel Uni Halle zu diskutieren.

Agnes Sander berichtet aus dem Programm "Ziviler Friedensdienst" (ZDF) in Kamerun, führt in Zivile Konfliktbearbeitung im Allgemeinen ein und stellt die krisenpräventive Friedensarbeit in Kamerun vor.

Der Link zur Facebookveranstaltung:

https://www.facebook.com/events/801792403178999/   

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend!

Liebe Grüße

Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I


Liebe Studierende der Philosophischen Fakultät I,

der jetzige FSR lädt euch zu einer gemeinsamen Vorstellungsrunde ein. Dort habt ihr die Möglichkeit mit KandidatInnen der Fachschaft ins Gespräch zu kommen.

Der Rahmen findet bei gemeinsamen Kuchen und Kaffee im Innenhof des Studierendenrates (Hinter dem Juri) statt.

Termin: 08.05.14 von 14-16 Uhr im Innenhof des Sturas.

Da es bis jetzt noch keine offizielle Liste des Wahlausschusses für die Kandidatinnen und Kandidaten der Hochschulwahl am 14.05.14 gibt, fühlt euch bitte auch zur Vorstellung eingeladen, wenn ihr kandidiert. Sobald es diese gibt, werden wir uns um die Weiterleitung kümmern (dies wird jedoch sehr kurzfristig sein).

Natürlich sind alle Studierenden der Fachschaft zu diesem Kaffeekränzchen eingeladen, da es ja darum geht die Kandidatinnen und Kandidaten kennen zulernen, um überlegt zur Wahl gehen zu können.

Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Nachmittag und hoffen ihr könnt damit informiert zur Hochschulwahl am 14.05.2014 gehen!

Wenn ihr fragen habt, könnt ihr uns gerne schreiben!

Herzlichste Grüße
Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I

https://www.facebook.com/events/1411523582456789/?ref_dashboard_filter=upcoming   

Dein Engagement wird gesucht!


Der Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I sucht ein Mitglied  (w/m) für den Prüfungsausschuss „Politikwissenschaft“ ab dem  Sommersemester 2014.

Studierende in strittigen Fragen der  Prüfungszulassung, der Leistungsanerkennung oder der Prüfungsbewertung  zu unterstützen, darin bestünde deine ehrenamtliche Tätigkeit. Der  Prüfungsausschuss besteht aus Dozenten, wissenschaftlichen Mitarbeitern sowie einem Studierenden, und tritt lediglich bei Bedarf zur Einzelfallprüfung zusammen.

Wenn du dich gerne für die Studierendenschaft engagieren würdest, und  dich dieser gelegentliche Einsatz interessiert, dann melde dich doch  einfach beim Fachschaftsrat und komm zu einer unserer regelmäßigen  Sitzungen, um dich kurz und knapp vorzustellen! Du solltest möglichst  auch selber Studierende(r) des Studienganges Politikwissenschaften sein.

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 01.04.14. Deine Bewerbung kannst du an folgende E-mailadresse senden:

Wenn wir die Bewerbungen gesammelt haben, würden wir dich dann zu unserer ersten Sitzung im SS14 einladen.

Näheres über uns erfährst du unter:
http://fachschaft.philfak1.uni-halle.de/

Näheres über den Prüfungsausschuss der Politikwissenschaften erfährst du hier:
http://www.philfak1.uni-halle.de/studien-_und_pruefungsangelegenh/pruefungsausschuesse/

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Liebe Grüße

Der Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät I


Neue Sprechzeiten des FSRs:

Unsere Sprechstunde findet in der Vorlesungszeit mittwochs von 16 bis 17 Uhr in der Emil-Abderhalden-Str. 9 (Prüfungsamt) statt. Unser Büro befindet sich links neben dem Briefkasten des Prüfungsamtes (im Vorraum zum Wartebereich des Prüfungsamtes).

Einführungsveranstaltung WS 2013/14

Präsentation der Einführungsveranstaltung des FSRs 2013
Einführungsveranstaltung der Philosophischen Fakultät I.pdf (1,2 MB)  vom 11.11.2013

Erklärung des Fachschaftsrates zur aktuellen Thematik bzgl. der Prüfungsordnung

Im Allgemeinen bestimmen die „Allgemeine Bestimmungen zu Studien- und Prüfungsordnungen für das Bachelor- und Master-Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg“ die genaue Vorgehensweise für die Erbringung einer Leistung/Teilleistung. Dennoch wird bereits im §14 Abs. (3) darauf verwiesen, dass näheres die fachspezifischen Prüfungsordnungen weiteres bestimmen.

Allgemeine Bestimmungen zu Studien- und Prüfungsordnungen für das Bachelor- und Master-Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Hier können für jeden Studiengang die fachspezifischen Prüfungsordnungen nachgelesen werden:

fachspezifische Prüfungsordnung

Die neuen Regelungen die getroffen wurden, gingen aus einem Prozess der Unklarheit über die Auslegung der Bestimmungen über die Prüfungsordnung hervor. Dieser Thematik nahm sich der Koordinationsausschuss für Prüfungsfragen der Philosophischen Fakultät I an. Dabei gingen folgende Ergebnisse hervor, die im unten verfügbaren Dokument unter „TOP 4: Aktuelle Fragen zum Prüfungsverfahren“ nachzulesen sind:

Diese getroffenen Regelungen können wir für dieses Semester und das folgende nicht mehr ändern.

Der Fachschaftsrat der PhilFak I ist aber bemüht, diesen Prozess als nicht beendet anzusehen und konstruktiv den Diskussionsbedarf mit eigenen Vorschlägen für die beidseitige Fairness (Studierenden und Dozierenden + Prüfungsamt) zu begleiten.

Die Schwierigkeit in der Aushandlung von Änderungen in der Prüfungsordnung liegt in der Verschiedenheit dieser für jeden einzelnen Studiengang, differenziert in die einzelnen möglichen Unterteilungen der Leistungspunkte.

Desweiteren gilt folgender Hinweis:

Bei Fragen bzgl. der Anmeldung zu Prüfungen und Hausarbeiten direkten Kontakt auch mit den Dozenten suchen oder sich an den Fachschaftsrat wenden, der zusammen mit den Dozierenden dann Erklärungen zu den einzelnen Modulen bzw. den Bedingungen zur Erbringung der Modulleistung geben kann.


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