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Solidarität mit der Hasi!

Als Fachschaftsrat stehen wir für die Förderung kultureller Vielfalt und sozialen Engagements. In den letzten Jahren haben verschiedene FSRs nicht nur selbst daran mitgearbeitet, dafür in Halle Möglichkeiten zu schaffen, sondern haben auch andere Akteur*innen dabei unterstützt. So haben wir festgestellt, dass viele der Bildungsangebote, die von Studierenden ehrenamtlich und selbstständig geschaffen wurden, ihren Ort in der Hasi, dem Hausprojekt in der Hafenstraße 7, gefunden haben. Hier wird sich mit anderen - aber nicht nur! - Studierenden fortgebildet, werden demokratische Werte und eine möglichst diskriminierungs- und hierarchiefreies Miteinander gelernt. Die Hasi hat es innerhalb von weniger als zwei Jahren damit geschafft, zum Zentrum vieler emanzipatorischer Bewegungen, Gruppen und Einzelpersonen zu werden und ist aus dem sozio-kulturellem Angebot der Stadt Halle kaum noch wegzudenken.

Umso bedauerlicher ist es, dass dieses Projekt nun bedroht ist. Denn im Moment ist unklar, ob die Hallesche Wohnungsgesellschaft (HWG) den nach der Entstehung der Hasi geschlossenen Nutzungsvertrag verlängern wird. Auch wenn alle Seiten im Moment noch den Dialog zu suchen scheinen, ist nicht sicher, dass am Ende eine sinnvolle und vernünftige Entscheidung getroffen wird. Wir möchten den Gegner*innen der Hasi, die den kulturellen Wert bezweifeln oder sie für einen Störfaktor in der Umgebung halten, deshalb entschieden widersprechen und solidarisieren uns mit den Bemühungen der Aktivist*innen. Für uns steht sowohl aus emanzipatorischer als auch aus studentischer Perspektive fest: Hasi bleibt!

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